Malpique

Malpique La PalmaZum Tauchen beim Malpique fahren wir nachs Süden. Ein sehr Schöne Fahrt entlang denn Vulkane. Malpique ist ein besonderer Tauchplatz mit einem atemberaubenden Unterwasser-Landschaft. Schöne Basalt Formationen, mehrere große bogen ( > 40 meter) und der „Torre del Malpique“, ein riesiger Felsen stehend in großen Tiefenen ( >50 meter). Und eine schöne Wand ( < 30 meter). Aber dieser Tauchplatz ist auch bekannt für die 40 Kreuze auf etwa 15 Meter Tiefe. Es ist eine besondere Geschichte.

Wir machen hier immer zwei Tauchgänge, die ersten Tauchgang nach den Torre und entlang den Wand etwa 25 Meter Tiefe, die oft murene hat. Der zweite Tauchgang ist entlang die Kreuze und das Labyrinth. Auf dem Weg zurück finden wir einem überhängenden Felsen, wo viele große Drückerfische und Trompete Fisch sind.

Nach den tauchgänge trinken wir noch etwas bei Playa de La Zamora oder Autobar Nautilus in Punta Larga.

Es ist ein perfecte tauchplatz für alle Ebene, und auch für Schnuppertauchen, Reviews und anfänger Kurse.

Tauchen bei Malpique ist nicht immer möglich. Bei neue und full moon kan man hier nicht tachen,  weil die Ströming dan zu stark ist.

DIE MÄTYRER VON TAZACORTE- LA PALMA

Tazacorte 1570: legte im Hafen ein Schiff mit 40 jesuitischen Missionaren an. Auf ihrem Weg nach Südamerika wollten sie in Tazacorte Wasser und Lebensmittel bunkern. Sie hatten es (so die Überlieferung) sehr eilig, da sie von hugenottischen Freibeutern verfolgt wurden. Bereits nach einigen Tagen waren die Lebensmittel an Bord gebracht.

la-palma-malpique-kruizenDie Jesuiten hielten in der Kirche Las Angustias noch eine Abschiedsmesse und stachen, in dem Glauben die Piraten hätten ihr Vorhaben aufgegeben, in Richtung Santa Cruz de La Palma in See. Sie wollten dort noch einige Waren ausliefern. Der Glaube, die Freibeuter hätten ihre Hatz aufgegeben, war ein tödlicher Irrtum. Unter dem Kommando des französischen Piraten Jacques de Sores hatte sich die Flotte mit 5 Piratenschiffen an der Nordwestküste La Palmas versteckt, lauerten den Jesuiten auf und verfolgten sie.

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Vor dem Leuchtturm von Fuencaliente enterten die Hugenotten das Schiff, schnitten den 40 Missionaren die Kehlen durch und warfen die Leichen ins Meer.

In Tazacorte und Fuencaliente ehrt man sie und gedenkt ihrer, auch in der Hoffnung auf ihren Schutz vor den Tücken des Meeres und der Vulkane. Nach den letzten Ausbrüchen in den 70er Jahren hat man an der Stelle des Meeres, wo das Gemetzel stattgefunden hatte, 40 Betonkreuze in etwa 16 Meter Tiefe auf den Meeresgrund gestellt.

Hier ist jetzt (Seit 2000) ein Unterwasser Gedenkfriedhof.